Arbeitsgruppen des Ausschusses für barrierefreie Informationstechnik - Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik

Arbeitsgruppen des Ausschusses für barrierefreie Informationstechnik

Darstellung aller Arbeitsgruppen des Ausschusses

Arbeitsgruppe Barrierefreie Hochschule

Die Arbeitsgruppe besteht seit:
2022
Die Leitung hat:
Michael Wahl (BFIT-Bund) und Alexander Pfingstl (BFIT-Bund)
Anzahl der Mitglieder:
10 bis 15 Personen
Veröffentlichungen:
Hinweise zur Barrierefreiheit Lernplattformen
Barrierefreie Dokumente in Lernkontexten
Leitfaden zum Vergabeprozess
Ziele der Arbeitsgruppe:
- Unterstützung der Hochschulen beim technischen Ausbau der digitalen Barrierefreiheit durch:
- Erstellung von Barrierefreiheitsprofilen von Hochschulen
- Vernetzung von Hochschulen untereinander und mit Herstellern/ Communities von digitalen Lernplattformen
- Unterstützung bei der Herstellung von barrierefreien Lernmaterialien
Welche Themen stehen für die nahe Zukunft an?
Offen
Welche Mitglieder oder Kompetenz in der Arbeitsgruppe würden Sie sich noch wünschen?
- Weitere Vertretungen von (Fach)Hochschulen, insbesondere Beauftragte für Inklusion oder Menschen mit Beeinträchtigungen
- IT-Verantwortliche von (Fach)Hochschulen
- Rechenzentren
- Lehrende aus den Fachbereichen, die digitale Barrierefreiheit in der Lehre umsetzen wollen

Arbeitsgruppe Digitale Verwaltung

Die Arbeitsgruppe besteht seit:
2021
Die Leitung hat:
Prof. Dr. Erdmuthe Meyer zu Bexten (Hessische Landesbeauftragte für barrierefreie IT, Leiterin Landeskompetenzzentrum für Barrierefreie IT(LBIT), Hessen, Leiterin Durchsetzungs- und Überwachungsstelle für barrierefreie IT, Hessen) und Alexander Pfingstl (BFIT-Bund)
Anzahl der Mitglieder:
10 bis 15 Personen
Veröffentlichungen:
An den IT-Planungsrat übergebenes Arbeitspapier der Arbeitsguppe: „Sicherstellung der Barrierefreiheit im Rahmen der OZG Umsetzung" (Anforderungspapier)
Ziele der Arbeitsgruppe:
- Vernetzung mit IT-Dienstleistern und Fachverfahrensanbietern
- Impulsgabe für Fragen im Kontext OZG aus den bisherigen Erfahrungen mit der BITV 2.0
- Begleitung des OZG 2.0 in Belangen der Barrierefreiheit
Welche Themen stehen für die nahe Zukunft an?
- Bundeseinheitliche Barrierefreiheits-Standards für OZG-Leistungen, da sonst das EfA-Prinzip zu scheitern droht
- Zuständigkeiten der Durchsetzungsstellen der Länder bei von anderen Ländern betriebenen, digitalen Verwaltungsleistungen
- Verbesserungspotential im Zuge der Einführung eines OZG 2.0
- Elster als beispielhafte, komplexe, digitale Verwaltungsleistung
Welche Mitglieder oder Kompetenz in der Arbeitsgruppe würden Sie sich noch wünschen?
- Ansprechpartner von IT-Dienstleistern und Fachverfahrensanbietern
- OZG-Verantwortliche von Bund und Ländern
- Fachverfahrensverantwortliche von Bund und Ländern

Arbeitsgruppe Höchstmögliches Maß

Die Arbeitsgruppe besteht seit:
2022
Die Leitung hat:
Alexander Pfingstl (BFIT-Bund) und Michael Wahl (BFIT-Bund)
Anzahl der Mitglieder:
10 bis 15 Personen
Veröffentlichungen:
Noch keine
Ziele der Arbeitsgruppe:
- Hilfestellung bei der Umsetzung des höchstmöglichen Maßes der digitalen Barrierefreiheit gemäß § 3 (4) BITV
- Technische Interpretation des höchstmöglichen Maßes im Hinblick auf Einsatzformen
Welche Themen stehen für die nahe Zukunft an?
Offen
Welche Mitglieder oder Kompetenz in der Arbeitsgruppe würden Sie sich noch wünschen?
Praktiker und Umsetzer von digitaler Barrierefreiheit

Arbeitsgruppe Menschen mit Lernbehinderungen

Die Arbeitsgruppe besteht seit:
2024
Die Leitung hat:
Britt Jensen (Lebenshilfe Hamburg) und Susanne Zornow (Lebenshilfe Hamburg)
Anzahl der Mitglieder:
10 bis 15 Personen
Veröffentlichungen:
Bisher keine
Ziele der Arbeitsgruppe:
- Wie können Usability Tests für Menschen mit Lernbehinderungen gestaltet werden
- Abgrenzung der Begriffe Leichte Sprache und Einfache Sprache, mit Beispielen
- Alltagsfragen zum Thema Menschen mit Lernbehinderungen aus der Praxis beantworten
- Wie kann Informationen gut an die Zielgruppe verteilt werden
- Zielgruppe für die Publikationen sollen potentielle Anbieter von digitalen Objekten sein
Was ist das Thema der nächsten Veröffentlichung?
Stellungnahme zu KI-Übersetzungstools für Leichte Sprache: Die Erstellung von Texten in Leichter Sprache ist ein zeitaufwendiger Prozess, den bisher qualifizierte Fachkräfte und Übersetzungsbüros übernommen haben. Mit dem Aufkommen KI-gestützter Tools werben nun vermehrt Anbieter damit, dass „mit wenigen Klicks“ barrierefreie Texte in Leichter Sprache generiert werden können. Diese Produkte werden häufig von Unternehmen und Kommunen eingesetzt, die gesetzliche Anforderungen an die Barrierefreiheit erfüllen möchten, jedoch meist keine Kenntnisse in Leichter Sprache oder über die besonderen Bedarfe von Menschen mit Lernbehinderung haben. Die Stellungnahme soll für die potenziellen Schwierigkeiten beim Einsatz solcher Tools – insbesondere die Gefahr nicht zielgruppengerechter Ergebnisse – sensibilisieren.
Welche Themen stehen für die nahe Zukunft an?
Konkretisierung und Priorisierung der definierten Ziele und Arbeitspakete
Welche Mitglieder oder Kompetenz in der Arbeitsgruppe würden Sie sich noch wünschen?
Personen mit Fachwissen zum Thema digitale Barrierefreiheit für Menschen mit Lernbehinderung / Leichte Sprache

Arbeitsgruppe mobile Anwendungen

Die Arbeitsgruppe besteht seit:
2021
Die Leitung hat:
Michael Düren (Geschäftsfeldleiter Pfennigparade PSG GmbH) und Alexander Pfingstl (BFIT-Bund)
Anzahl der Mitglieder:
10 bis 15 Personen
Veröffentlichungen:
Barrierefreie mobile Anwendungen
Ziele der Arbeitsgruppe:
-Überblick über Testverfahren der digitalen Barrierefreiheit von mobilen Anwendungen geben
-Einführung in die assistiven Technologien des jeweiligen Betriebssystems
Welche Themen stehen für die nahe Zukunft an?
Genauere Betrachtung der Unterschiede verschiedener Arten von mobilen Anwendungen (native Apps, Framework Apps, Web Apps)
Welche Mitglieder oder Kompetenz in der Arbeitsgruppe würden Sie sich noch wünschen?
- App-Entwickler
- Produktmanager von mobilen Anwendungen

Arbeitsgruppe Software

Die Arbeitsgruppe besteht seit:
2020
Die Leitung hat:
Markus Brand (IT-Systemhaus der BA, Senior IT-Architekt) und Carola Meixner (T-Systems Multimedia Solutions GmbH, Consultant Digitale Barrierefreiheit und UX (stellv.))
Anzahl der Mitglieder:
10 bis 15 Personen
Veröffentlichungen:
Gestaltung barrierefreier Software
Barrierefreie User Interface Elemente (deutsch)
Accessible User Interface Elements (english)
Textbausteine für die Vergabe von Softwareentwicklung
Qualitätskriterien für die Begutachtung der Barrierefreiheit
Ziel der Arbeitsgruppe:
- Vorgaben für barrierefreie Software und Fachverfahren
- Handlungsanweisungen zur Umsetzung von Barrierefreiheitsanforderungen für Projektmanager und für Verantwortliche von IT-Systemen
- Datenbank für Softwareprodukte und Kontaktmöglichkeiten zum Erfahrungsaustausch öffentlicher Stellen
- Beispiele für Vergabebausteine zur Beschaffung von barrierefreier Software
- Zusammenbringen von Zugänglichkeit und Gebrauchstauglichkeit
Welche Themen stehen für die Zukunft an?
- Beispiele für Vergabebausteine zur Beschaffung von barrierefreier Software
- Erforderlicher Begutachtungsumfang zum Nachweis der Barrierefreiheit
- Umgang mit nicht barrierefreier Bestands-/Kaufsoftware
Welche Mitglieder oder Kompetenz in der Arbeitsgruppe würden Sie sich noch wünschen?
Keine speziellen Wünsche

Arbeitsgruppe Deutsche Gebärdensprache in digitale Verwaltung

Die Arbeitsgruppe besteht seit:
2022
Die Leitung hat:
Katja Fischer (FISCHSIGNS – Agentur für Gebärdensprache)
Anzahl der Mitglieder:
10 Personen
Veröffentlichungen:
Handlungsempfehlung für die Ausschreibung von Videos in Deutscher Gebärdensprache (DGS)
Handlungsleitfaden zur Einrichtung eines Feedback-Mechanismus in Deutscher Gebärdensprache (DGS)
Ziel der Arbeitsgruppe:
- Digitale Barrierefreiheit im Bereich der Deutschen Gebärdensprache (DGS) nachhaltig zu stärken und weiterzuentwickeln
- Besonderer Schwerpunkt liegt auf der Definition erforderlicher Qualifikationen, geeigneter Nachweise sowie klarer Kriterien zur Qualitätssicherung bei der Planung, Ausschreibung und Umsetzung von DGS-Angeboten. Dabei wird insbesondere die fachliche Qualifikation, einschließlich des Einsatzes staatlich geprüfter tauber Dolmetscher und Dolmetscherinnen berücksichtigt
- Unterstützung öffentlicher Stellen durch strukturierte Handlungsempfehlungen und Handreichungen
- Förderung einer bedarfsgerechten und barrierefreien Kommunikation für gehörlose und schwerhörige Menschen
- Beitrag zur Qualitätssicherung sowie Vergleichbarkeit von Angeboten
- Fachliche Begleitung von Gesetzes- und Verordnungsvorhaben und Beteiligung am Austausch zu bundesweiten Standards im Bereich DGS und digitaler Barrierefreiheit
Welche Themen stehen für die Zukunft an?
- Überarbeitung und Aktualisierung bestehender Handreichungen zu Gebärdensprachvideos, insbesondere im Hinblick auf Qualifikationsanforderungen sowie den Einsatz von KI- und Avatar-Technologien
- Fachliche Begleitung der Anpassung der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) vor dem Hintergrund der Novellierung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG)
- Weiterentwicklung der Anforderungen an die drei verpflichtenden BITV 2.0-Videos in Deutscher Gebärdensprache mit einer stärkeren Ausrichtung an den tatsächlichen Bedarfen der Deaf Community, z. B. durch den Verzicht auf die Beschränkung auf „wesentliche Inhalte“
- Entwicklung von Leitfäden zur Umsetzung von Gebärdensprachvideos auf Websites sowie von Livestreams und Videoguides mit Gebärdensprache
Welche Mitglieder oder Kompetenz in der Arbeitsgruppe würden Sie sich noch wünschen?
Gesucht werden Personen mit Fachwissen oder praktischen Berührungspunkten im Bereich der digitalen Barrierefreiheit für gehörlose und schwerhörige Menschen mit Gebärdensprache. Personen aus dem öffentlichen Dienst sind ausdrücklich erwünscht. Die Mitarbeit umfasst die inhaltliche Mitarbeit in der Arbeitsgruppe, die aktive Teilnahme an fachlichen Diskussionen sowie die konkrete Mitwirkung an der Erstellung von Texten, Handreichungen und Leitfäden. Angestrebt wird eine kontinuierliche, praxisnahe und fachlich fundierte Zusammenarbeit, die auf nachhaltige Synergien ausgerichtet ist.