Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik

Aktuelle Meldungen

Erklärung zur Barriere-Freiheit von unserer Web-Seite für Computer und Handy

Jeder Mensch ist anders.
Einige Menschen können
am Computer und Handy nicht gut:

  • lesen
  • verstehen
  • hören
  • sehen
  • bedienen
Menschen stehen zusammen. Ein Mann mit Rollator, 1 Frau, 1 junge Frau im Rollstuhl, ein junger Mann.

Aber alle Menschen haben
das gleiche Recht auf Infos.
Behinderte und nicht behinderte Menschen sollen gleich sein.
Überall.

Karte von Deutschland. In der Karte kann man viele Menschen sehen. Alle Menschen tragen unterschiedliche Kleidung und haben verschiedene Haut-Farben.

Das ist Menschen-Recht.
Das steht im Gesetz.
Das Gesetz ist für Menschen mit Behinderungen.
Das Gesetz heißt:
Bundes-Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz.

Gesetz-Buch.

Im Gesetz steht eine Regel für öffentliche Stellen.
Die Regel ist für öffentliche Stellen in Deutschland.
Eine öffentliche Stelle ist zum Beispiel:

  • Amt
  • Behörde
  • Gericht
Ein Mann sitzt am Schreibtisch. Er arbeitet am PC. Hinter dem Mann ist ein Regal mit Akten. Vor dem Schreibtischist ein leerer, roter Stuhl.

In der Regel für öffentliche Stellen steht:
Alle sollen Web-Seiten gut bedienen können.
Dazu sagt man: digital barrierefrei
Alle sollen Infos und Formulare
gut lesen und verstehen.
Das heißt auch: barrierefreie Web-Seite

Büro mit vielen Schreibtischen. An jedem Schreibtisch sitzen 2 Menschen am PC. Die Menschen arbeiten. Sie sind behindert und nicht behindert.

Es gibt barrierefreie Web-Seiten.
Einige Web-Seiten sind nicht barrierefrei.
In der Regel für öffentliche Stellen steht:

  • Die Web-Seite muss barrierefrei sein.
  • Die App muss barrierefrei sein.
  • Am Computer arbeiten muss barrierefrei sein.
Zwei Frauen sitzen am Schreibtisch. Eine Frau im Rollstuhl prüft einen Text. Eine Frau sitzt auf einem Stuhl. Der Stuhl ist am PC. Die Frau übersetzt einen Text in Leichte Sprache. Man sieht den Text auf dem Bildschirm vom PC.

Dafür gibt es eine Verordnung.
Die Verordnung ist ein Teil vom
Bundes-Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz

Eine Frau hebt den Finger. Ihr Kopf und Oberkörper sind in einem roten Dreieck zu sehen.

In der Verordnung steht
wie man Web-Seiten barrierefrei macht.
Dann können alle Menschen am Computer und Handy:

  • lesen
  • verstehen
  • hören
  • sehen
  • bedienen
Eine Hand hält einen grünen Stift. Die Hand setzt auf einer Check-Liste Haken.

Eine barrierefreie Web-Seite
ist für alle leicht und klar.

Zwei Hände. Der Daumen ist bei jeder Hand oben.

Die Verordnung heißt:
Barrierefreie-Informations-Technik-Verordnung
Das nennt man auch: BITV
Das spricht man: Bitfau

Ein schwarzes Regelzeichen.

Jede öffentliche Stelle muss die BITV einhalten.
Dafür gibt es eine Regel.
Die Regel ist im
Bundes-Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz.
In der Regel steht:
Jede öffentliche Stelle muss erklären

  • wo die Web-Seite barrierefrei ist.
  • wo die Web-Seite nicht barrierefrei ist.

Dazu sagt man auch:
Erklärung zur Barriere-Freiheit
Jede öffentliche Stelle
muss die Erklärung zur Barriere-Freiheit haben.

Ein Blatt Papier. Die Überschrift heißt: Regeln. Darunter ist eine Liste.

Wir sind eine öffentliche Stelle.
Wir haben eine Web-Seite.
Die Web-Seite heißt: www.bfit-bund.de
Wir halten uns an die Regel.
Unsere Web-Seite hat die
Erklärung zur Barrierefreiheit.
Da steht:
Unsere Web-Seite ist fast barrierefrei.
Unsere Web-Seite soll noch besser werden.
Das wollen wir machen:

Ein Blatt Papier. Oben auf dem Blatt ist eine Hand. Der Daumen ist oben. Unten auf dem Blatt ist eine Unterschrift und ein Stempel.

Einige Menschen können nicht gut hören.
Die Menschen verstehen Hand-Zeichen.
Das heißt auch: Gebärden-Sprache.
Die BFIT Web-Seite soll Gebärden-Sprache haben.
Wir haben ein Video mit Gebärdensprache.

Mann unterhält sich mit einer Frau in Gebärdensprache

Einige Menschen können nicht gut sehen.
Die Menschen steuern mit der Tastatur
auf der Web-Seite.
Dann hören sie den Inhalt von der Web-Seite.

Blinder Mann mit Sonnenbrille und weißen Stock


Das heißt auch: Sprach-Ausgabe
Steuern und Sprach-Ausgabe sind schon gut.
Es gibt wenige Probleme.
Wir sind fast fertig.

´Grauer Computer mit Tastatur und Maus. Der Bildschirm ist leer.

Die Erklärung zur Barriere-Freiheit
wird immer neu gemacht.
Das nennt man aktualisieren.
Wir schreiben wann wir aktualisieren.
Das nennt man:
Datum der Aktualisierung.
Unser Datum der Aktualisierung ist vom September 2020.

Ein Blatt Papier. Auf dem Blatt steht: Fragebogen. Es gibt Reihen mit Fragen. Hinter jeder Frage sind Kästchen. Man kann in die Kästchen Gesichter mit verschiednen Stimmungen malen.raune Haare. Mann und Frau schauen traurig auf den Boden.

Sie finden unsere Web-Seite leicht und klar?
Dann freuen wir uns.

Mann und Frau mit einem lachendem Gesicht

Sie können die Web-Seite nicht gut bedienen?
Die Web-Seite ist nicht leicht und klar?
Sie haben auf unserer Web-Seite
ein Problem gefunden.
Das nennt man:
Barriere entdeckt!
Dann sagen Sie uns Bescheid.

Frau mit braunen Haaren und rotem Pulli. Sie lächelt. Die Frau hat eine Sprechblase mit Frage-Zeichen am Mund.

Das nennt man:
Barriere melden.
Für Barriere melden haben wir einen Link.
Der Link ist auf unserer Web-Seite.
Die Webseite heißt:
Erklärung zur Barrierefreiheit von BFIT.
Der Link heißt: Barriere melden.
Klicken Sie auf den Link.
"Barriere melden"

Eine Hand zeigt nach oben links. Der Zeigefinger ist ausgestreckt.

Erzählen Sie vom Problem.
Sie können am Computer eine Nachricht schreiben.
Sie können anrufen.

Wir lösen das Problem.
Dann ist die Barriere weg.

Eine Frau hält einen roten Telefonhörer. Die Frau telefoniert. Sie sitz am Tisch. Sie hält ein Blatt Papier. Über dem Blatt Papier liegt ein Stift. Die Frau hat lange braune Haare und ein blaues Kleid.

Manchmal ist die Barriere immer noch da.
Sie können die Web-Seite nicht gut bedienen.
Die Web-Seite ist nicht leicht und klar.

Eine Frau und ein Mann neben einander. Die Frau hat lange dunkle Haare. Der Mann hat kurze braune Haare. Mann und Frau schauen traurig auf den Boden.

Die Mitarbeiter vom Büro der BFIT machen
die Barriere nicht weg.
Vielleicht gibt es Streit.

Zwei Männer und eine Frau stehen zusammen. Daneben sitzt ein Mann im Rollstuhl. Die Frau streckt die Hand Richtung Rollstuhl. Sie kehrt die Handfläche nach oben. Der Mann soll nicht in die Gruppe.

Sie brauchen Hilfe.
Die Hilfe gibt eine Behörde.
Die Behörde löst den Streit.
Das nennt man: Schlichten
Die Behörde heißt: Schlichtungs-Stelle

Die Hilfe von der Schlichtungs-Stelle ist kostenlos.
Für Kontakt gibt es einen Link.
Der Link ist auf der Web-Seite:
Barriere-Freiheits-Erklärung

Eine Frau sitzt zwischen zwei Männern am Tisch. Die Frau macht ein freundliches Gesicht. Sie spricht. Die Männer halten die Arme verschränkt. Sie schauen böse. Die Männer hören der Frau zu.

Klicken Sie diesen Link:
info@schlichtungsstelle-bgg.de.
Dann können Sie eine Nachricht schreiben.

Ein Computer mit Tastatur und Maus. Auf dem Bildschirm ist ein email-Zeichen und ein Brief.

Urheberrecht

Der Text ist von Stefanie Koehler, Übersetzerin für Leichte Sprache (s.e.koehler@online.de). Die Prüfung hat Janina Spang gemacht. Die Bilder sind von der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Lizenz Name: 03685, Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel ; 2013, Lizenz Nummer: 3c44-03ac4-5a33

Faltblatt Formular mit 3 Seiten. Netzwerk Leichte Sprache Quelle: © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e. V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013